Sie war im Training für ihren großen Traum. Da passierte es

Die Berliner Turnerin Elisa Chirino (17) wollte bei den Olympischen Spielen starten. Ihr Traum hieß Rio de Janeiro 2016. Sie hatte gerade den Sprung aus dem Junioren- in den Erwachsenenbereich geschafft, holte bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften Bronze im Sprung und hatte Chancen auf die Teilnahme an den Europameisterschaften.
Doch dann kam der 25. März 2014. Beim Training im Rahmen des Schulsports verlor Elisa beim Abgang vom Stufenbarren die Kontrolle. Sie stürzte unglücklich auf den Kopf. Elisa zog sich einen Bruch des vierten und fünften Halswirbels zu – Querschnittslähmung!

IMG-20140605-WA0003Nach einer Operation im Krankenhaus Friedrichshain kämpft Elisa nun im Unfallkrankenhaus Marzahn auf der Station für Rückenmarkverletzte um kleine Fortschritte auf dem Weg zurück in ein selbst bestimmtes Leben. Dabei erfährt sie sehr viel Solidarität und erhält bestmögliche medizinische und psychologische Betreuung. Inzwischen kann sie sich schon kurze Strecken im Rollstuhl fortbewegen.

Mit 17 Jahren ist im Leben von Elisa nichts mehr wie es war. Auch für ihre Familie hat sich alles verändert.

In der ZDF-Reihe 37 Grad gibt es eine Dokumenation über Elisa.

Im Anschluss an die Ausstrahlung des Beitrages war Elisa zu Gast bei Markus Lanz: